Projektwoche 2026 – Mit dem Rucksack durch Europa
Für die Projektwoche konnten alle Schülerinnen und Schüler aus 11 Projekten auswählen und eine ganz andere Schulwoche erleben.
Im Ita
lienprojekt reisten wir zuerst über die Berge in den sonnigen Süden. Begrüßten uns auf Italienisch, durften das Geheimnis selbstgemachter Pasta und die Schnitzkunst Südtirols kennenlernen. Zum Abschluss konnten wir die Mafia fangen😉 und mit frischer Zitronenlimo auf die gelungene Reise anstoßen.
In Irland bastelten die Kinder Schafe, von denen es dort bekanntlich mehr als Menschen gibt. Sie schüttelten mit viel Ausdauer Sahne zu Butter und aßen diese zu selbstgebackenen Scones. Ein weiterer Höhepunkt war der Irish Dance, den zwei Lehrerinnen der Irish Dance Abteilung des TSV Hildrizhausen mit den Kindern einübte. Ob sich auch Leprechaus (irische Kobolde) in den kreativen Fallen fangen ließen, ist nicht bekannt.
Im Projekt Schweden haben wir auf Schwedisch gesungen und gezählt, das typisch schwedische Dalapferd nachgebastelt und die Gotland-Spiele in leicht abgewandelter Form mit Hobbyhorsing, Baumstammwerfen und Hundeschlittenrennen nachgespielt. Das Highlight – da waren sich alle einig- waren die leckeren Kanelbullar (Zimtschnecken), die wir gebacken haben und die das ganze Schulhaus duften lassen haben.
Im Projekt Rhein haben wir eine Flaschenpost auf ihrem Weg von der Quelle des Rheins in den Schweizer Alpen bis zur Nordsee verfolgt. Dabei haben auch die Sage von der Loreley gehört und über die Größe des Bodensees oder den Kaltwassergeysir in Andernach gestaunt. Schließlich haben mit Aquarellfarben verschiedene Motive umgesetzt und festgestellt: Malen kann Jeder
und Jede:)
Mit großem Eifer und viel Freunde erforschten die Kinder im Projekt Europas Zwerge die 6 kleinsten Staaten in Europa. Basteln, recherchieren und malen waren in den Projekttagen angesagt. Und man fand tatsächlich heraus, dass es einen Staat gibt der in Bezug auf seine Fläche nur halb so groß ist wie unsere Gemeinde Oberjesingen.
In ganz Europa gibt es heimliche Helfer. Wir haben uns mit einigen von Ihnen beschäftigt und einen eigenen Wichtel getont. Außerdem konnten wir bei der „Rückkehr der Heinzelmännchen“ entspannen, snacken und trotzdem viel lernen. Am meisten Spaß hatten wir dabei, der Schulgemeinschaft kleine Streiche zu spielen, wie etwa Papierschiffe in jedes Waschbecken zu tun, Papierspinnen über den Zimmertüren aufzuhängen oder Luftballons in den Flur zu legen. Am Freitag durfte jedes Kind seinem Wichtel ein schönes Wichtelhaus basteln. Unheimlich schön, diese schelmischen Heimlichkeiten.
Viel
bunte Freude und farbige Begeisterung hatten die SchülerInnen beim Kennenlernen von drei nennenswerten Künstler Europas.
In der Projektgruppe „Vulkane in Europa“ lernten wir viel über die Entstehung der Vulkane und wo überall in Europa Vulkane zu finden sind. Natürlich durfte dabei auch ein eigener Vulkanausbruch nicht fehlen.
In der Projektwoche haben wir uns auch politisch mit Europa befasst: Was ist denn die EU? Warum wurde die Europäische Union gegründet? Der Franzose Robert Schuman hatte nämlich die Vorstellung, dass sich Freunde nicht bekriegen. Eine tolle Idee fanden die Kinder. Aber wie funktioniert überhaupt Politik? Welche Regierungsformen gibt es? Was bedeutet das Wort Demokratie? Bei den Kindern kam der Wunsch auf, dass sie sich mit ihrer Stimme mehr am Schulleben beteiligen und mitsprechen möchten. Die jährlichen 100€ von unserem Förderverein sollen künftig von den Kindern selbst verwaltet werden. Wie kann das demokratisch funktionieren, dass alle Schülerinnen und Schüler ihre Wünsche einbringen können? Eine Gruppe beschäftigte sich mit unseren Schulregeln. Wollen wir die Schulregeln in einer Kinderkonferenz (KIKO) besprechen? Wie organisieren wir so eine KIKO? Eine weitere Gruppe überlegte, wie das Grundstück neben unserem Schulhaus bebaut werden kann, wenn das Gemeindehaus abgerissen wird. Hier soll ein neues Gebäude für die Kernzeit gebaut werden, aber auch Wohnraum für Familien und ältere
Menschen. Die Gruppe pplante die Bebauung des Grundstückes so, dass die alten Bäume nicht gefällt werden müssen und die Eichhörnchen, die dort leben, nicht ihr zu Hause verlieren.
Gekrönt wurde die Woche mit einem großen Fest: Unsere Schule feierte 25 jähriges Jubiläum und unser Förderverin das 20 jährige Jubiläum. Auf der Einladung ist bereits unser neues Logo zu bewundern.



